
Dichtes Nährstoffgedränge! Alles, was ernährungsphysiologisch Rang und Namen hat,
tummelt sich in frischem Obst und Gemüse:
Vitamine nehmen an unzähligen biochemischen Abläufen in unserem Körper teil und ermöglichen es, dass die mit der Nahrung aufgenommenen Nährstoffe verwertet werden.
Obst und Gemüse liefert unter anderem:
– Vitamin C, z.B. in Kartoffeln, Paprika, Karfiol, Broccoli, Grünkohl und Kohlrabi für die Abwehrkräfte
– Vitamin A (Carotin), z.B. in Karotten und Blattgemüse für Haut und Augen
– B-Vitamine, z.B. in Kartoffeln, Spinat, Äpfeln und Petersilie für die Funktion des Nervensystems und den Eiweißstoffwechsel
– Vitamin E, z.B. in Grünkohl, Spargel, Johannisbeeren, Heidelbeeren und Paprika, für den Zellschutz
– Vitamin K, z.B. in Kohlgemüse, Kresse, Pflaumen und Schnittlauch für die Blutgerinnung
Mineralstoffe und Spurenelemente werden für den Aufbau von Knochen, Zähnen, Hormonen und Blutzellen gebraucht, erhalten die Gewebespannung und werden im Muskel- und Nährstoffwechsel benötigt.
Obst und Gemüse liefert vor allem Kalium, Magnesium, Calcium und Eisen.
Ballaststoffe füllen den Magen, regulieren die Verdauung, binden Mineralstoffe und beeinflussen die Darmflora positiv. Sie beugen Verstopfung und einigen Darmkrankheiten vor und wirken sich günstig auf den Cholesterinspiegel aus.
Unter dem Oberbegriff sekundäre Pflanzenstoffe werden zahlreiche chemisch sehr verschiedenartige Verbindungen zusammengefasst. „Sekundär“ bedeutet nicht, dass diese Stoffe weniger wichtig wären. Ganz im Gegenteil! Sie sind eine vielseitige und bio-aktive Truppe:
Sie verleihen Obst und Gemüse Aroma, Duft und Farbe. Außerdem werden ihnen zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben.
Nähere Informationen gibt es im > Lexikon, in dem alle Inhaltsstoffe der einheimischen Obst- und Gemüsesorten genau angeführt werden!
Und noch ein Tipp: Erntefrisches Obst und Gemüse, das nur kurze Transportwege hinter sich hat, enthält besonders viele Nährstoffe!
